Pipelineüberwachung

Pipelines sind von großer Bedeutung für die Energieversorgung eines Landes, aber auch für die chemische Industrie. Die lückenlose und kontinuierliche Überwachung der Unversehrtheit ist eine große Herausforderung. Pipelines überbrücken große Entfernungen, oft in abgelegenen Gebieten, sind gefährdet durch Erdbewegungen (Hangrutsche, Bodensenkungen, Unterspülungen, Erdbeben) oder durch Beschädigungen durch Dritte (Bauarbeiten, Sabotage). Leckende Rohrleitungen gefährden Menschen und Umwelt und können sich schnell zu Katastrophen entwickeln.

Die herkömmlichen Überwachungsmethoden (visuelle Inspektionen, Mengen- bilanzen, Druckprüfungen) erkennen Lecks erst ab einer bestimmten Größe und in der Regel nicht sofort. Störungen im Frühstadium werden dadurch nicht rechtzeitig erkannt.

Unser Überwachungssystem schafft hier Abhilfe. Rohrfernleitungen werden kontinuierlich,  automatisch und über die gesamte Länge überwacht. Dazu werden Glasfasern vorhandener Telekomunikationskabel entlang der Pipeline und spezielle Dehnungssensorkabel verwendet (Distributed Temperature and Strain Sensing - DTSS). Schleichende Lecks und kleinste Bodenbewegungen, die zu Lecks führen können, werden in Echtzeit erkannt, analysiert, bewertet und automatisch an die Leitstelle des Betreibers gemeldet. Das ermöglicht geeignete Gegenmaßnahmen bevor größere Schäden entstehen, minimiert die Risiken und vermeidet hohe Folgekosten.Die enorme Reichweite je Messkanal und die Möglichkeit mehrere Kanäle je Messgerät zur realisieren, erlauben effiziente und ökonomische Überwachungslösungen.

 

Die Vorteile

  • Erkennung schleichender Lecks
  • Erkennen kleinster Bodenbewegungen
  • Metergenaue Ortung
  • Kontinuierlich und vollautomatisch
  • Lückenlos und in Echtzeit
  • Reichweite bis zu 2 x 65 km
  • Rechtzeitig Eingreifen können